von Ines Imdahl

Deutschland und die Welt halten den Atem an. Die Wirtschaft und das Arbeitsleben stehen so gut wie still. Stillstand aber ist ein Zustand, den die Menschen nicht gut aushalten können. Das merken wir alle, gerade jetzt wollen wir raus, etwas tun, arbeiten, produktiv bleiben und aktiv gegen das Gefühl des Ausgeliefert-Seins angehen.

Deutschland ist darüber hinaus eine Kultur, die immer stolz auf ihre Produktionsleistung war: Exportweltmeister, der auch immer wieder tolle, neue Produkte entwickelt und herstellt. Und nun das: Wir produzieren quasi nichts mehr seit Corona. Für die meisten fühlt sich die Untätigkeit nicht nach entspanntem Müßiggang, sondern wie eine außerordentliche „Produktionslosigkeit“ an.

Worauf besinnt sich das Seelische dann unbewusst?

 

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