Mit Verfassungsmarketing zur strategischen Einordnung von Kauf- und Konsumverhalten

von Jens Lönneker

Dass die kommerzielle Werbung ein Ziel hat, lässt sich nicht leugnen. Sie will uns überzeugen, von einem Produkt, einer Marke, einem Kauf oder auch einer Handlung. Vom  Blutspenden zum Beispiel oder davon, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Tatsächlich ist es nicht immer ein Kauf, auf den die Werbung hinaus will. Und da wird auch deutlich, dass wir es auch tun, das Werben. Aus psychologischer Sicht beschränkt Werbung sich nicht auf den kommerziellen Bereich. Werben ist vielmehr Grundbestandteil unseres Tuns und der menschlichen Kommunikation überhaupt. Wir alle werben quasi täglich und stündlich – immer und überall. Wir werben um unsere Partner, unsere Mitarbeiter und Freunde. Nicht nur um sie zu akquirieren als Lebensgefährte oder Kollege, sondern auch mit und um ein lebenslanges Zusammensein, jedes freundliche Wort,  kleinere und größere Unterstützungen. Für unsere Meinungen, Positionen, Werte und Weltanschauungen werben wir in jedem Gespräch und mit jedem Satz und sogar mit jeder Geste, jedem Lächeln. Auch das fehlende Lächeln, der zornige Blick kann Werbung sein. Auch negative Werbung ist Werbung.

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