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Projekt Zuversicht im Kölner Stadtanzeiger
Jens Lönneker
Die dritte Runde des Projekt Zuversicht hat die Gewinnerteams der vorausgegangenen Ideathons erneut im rheingold salon zusammengebracht, um aus ihren Zuversichts-Ideen umsetzbare Konzepte zu entwickeln.
Unsere zugrundeliegende Studie zum Thema Zuversicht aus dem Jahr 2025 zeigte, dass 78% der Befragten finden, dass wir das Land vor die Wand fahren, während gleichzeitig 85% angeben, dass es ihnen und ihrer Familie gut geht. Aus dem Eindruck, im Land nichts bewirken zu können, zeigt sich eine Flucht ins Private.
Lönneker und seine Mitinitiatoren Meinolf Ellers (Geschäftsführer von UseTheNews) und Manfred Kluge (Mitgründer der Initiative 18) sahen diese Befunde als Anlass dazu echte Veränderung anzustreben und mit Hilfe der kreativen Ideen junger Menschen wieder mehr Selbstwirksamkeit und Zuversicht ins Land zu bringen.
Neun Teams aus den Bereichen Politik, Medien und Unternehmen kamen an zwei Tagen hier in Köln zusammen, verfeinerten ihre Konzepte und pitchten sie der zehnköpfigen Jury aus Expert:innen der verschiedenen Branchen. Das Ergebnis? Innovative Ideen, Teamspirit, ansteckende Inspiration und vor allem: ZUVERSICHT!
Das von der Jury ausgewählte Projekt heißt „Reversed Politics“. Das Prinzip gleicht dem einer Podiumsdiskussion, der entscheidende Unterschied dabei ist, dass Jugendliche auf der Bühne sprechen und Politiker:innen zuhören. Über ein Losverfahren an Schulen soll Jugendlichen mit verschiedensten Hintergründen politische Beteiligung ermöglicht werden. „Was brauchst du, um dich gesellschaftlich einzubringen?“ lautet hierbei die zentrale Frage.
Doch nicht nur das des Gewinnerteams, sondern auch die anderen Projekte sollen zukünftig realisiert werden, um uns alle mit einem optimistischeren Blick in die Zukunft schauen zu lassen.
Mehr über das Projekt Zuversicht und die vorgestellten Konzepte lesen Sie hier.