Ines Imdahl auf dem Screenforce Festival 2026

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Ines Imdahl auf dem Screenforce Festival 2026

Ines Imdahl

Das Screenforce Festival 2026 unter dem Motto "Big Screens & Summer Dreams" wurde von Frank Dopheide und Ines Imdahl mit einer besonderen Keynote zum Thema Markenbotschaften durch Werbung eingeleitet. Lesen Sie hier Ines Imdahl im O-Ton:

Ein Festival - der Liebe & der magischen Momente. Das Screenforce Festival feiert die Werbung für die Marken & hinterlässt bei mir immer noch ein fettes Grinsen im Gesicht. Aber vor allem eines: Zuversicht. Zuversicht, dass die Medien es schaffen, etwas zu bewegen. Für die Menschen & damit die Menschen bewegen,wieder etwas zu bewegen.

Ja, dafür ist die Werbung wichtig. Gerade auch die in den klassischen Medien wie TV. Klingt komisch? Ist es nur auf den ersten Blick.

Denn gerade jetzt hören die Marken auf zu werben, weil Krise Einsparungen erfordert. Das führt zur Verstärkung der Krise - weil Menschen sich mehr Sorgen machen, wenn Unternehmen sich aus der Öffentlichkeit (und ja das ist auch die Werbung) zurückziehen. Denn klar ist:

Marken können nicht nicht werben.

Schweigen ist auch eine Botschaft, in das Menschen viel reininterpretieren. Zum Beispiel: "Wenn die schon aufgeben, wie soll ich kleiner Mensch es dann erst schaffen". Ergebnis: noch weniger Zuversicht.

Marken können nicht nicht werben, sie können nur entscheiden, ob sie die Botschaft, die sie senden selbst bestimmen, oder dem Zufall oder der Interpretation überlassen.

Ach und "What's love got to with it", der Titel von Frank Dopheide s und meiner Key Note. Frank sagt, ganz klar, ohne die Liebe der Markenmacher zur Marke wird das nichts mit den lebendigen Marken. Dann gibt es nur Excel Sheets und KPIs.

Brand Love muss sein. Aber müssen deswegen alle Marken Love Brands für die Menschen werden? Himmel nein. Wie anstrengend wäre das, wenn wir alle Marken lieben müssten? Die meisten Marken werden weder geliebt noch gehasst. Es reicht völlig, wenn Marken für Menschen einen echten seelischen Nutzen liefern. Sie können Lösungen liefern für die Herausforderungen in unserem Alltag und auch für den Umgang mit all den anderen Gefühlen wie Wut, Scham, Schuld, Stress, Angst, Ärger, Aggression, Trauer...Gefühle, die nicht gleich positiv besetzt sind, sind keine Second Hand Emotions. Und Marken können durch ihre Angebote damit umzugehen, die Zuversicht bei Menschen wieder zu stärken.

Mich jedenfalls trägt die Markenpower noch heute - es war die größte Bühne auf der ich je sprechen durfte, vor fast 2000 Menschen und gleich vor den TV-Promis von RTL, Pro Sieben, Sat 1 und Co.

Danke für die Magie, die Zuversicht und das Gefühl, etwas beitragen zu können.

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