Jens Lönneker zum Personas-Hype

Personas erfreuen sich derzeit zunehmender Beliebtheit, doch wo liegen eigentlich die Stärken dieser Beschreibung von Zielgruppen?

Lönneker sieht diese darin, dass das Personas-Konzept umfangreiche Erkenntnisse und Erfahrungen von Unternehmen in plastische menschliche Bilder der Kundschaft zu bringen vermag.

Personas: Komplexe Zielgruppen ganz konkret

Die Vorstellung ist zu schön um wahr zu sein, denn auch das Personas-Konzept hat seine Grenzen! Die Erfahrung zeigt – sie entsprechen oftmals eher erfundenen Zielgruppen, als einem Abbild der tatsächlichen KundInnenschaft. Wie kommt es dazu, dass wir heute wieder in klassischen Segmentierungen denken? Hilft eine immer kleinteiligere Beschreibung von Typen wirklich die Menschen besser zu verstehen? Tatsächlich können wir oft nicht einmal das Verhalten unseres engsten Partners zuverlässig vorhersagen. Zumindest nicht in allen Bereichen.

Im Interview mit Nova umreißt Jens Lönneker die Probleme des Personas-Konzeptes näher und zeigt zugleich auf, inwieweit das Verfassungsmarketing aushelfen kann. Das Verfassungsmarketing versucht nicht die Menschen als komplette Persönlichkeit zu verstehen, sondern sie in konkreten Gemütszuständen miteinander zu vergleichen. Wir vergleichen Bier trinken mit Bier trinken, Schokolade essen mit Schokolade essen, Versicherung abschließen mit Versicherung abschließen. Genau hier lassen sich Menschen in ihren Verfassungskontexten am besten verstehen und werblich ansprechen.

Hier geht es zum Interview

Ein ausführlicher Beitrag erschien zudem in der Zeitschrift transfer 1/2020.

Hier geht es zur Ausgabe